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Aus nächster Nähe - RSO Kammermusik
Die Kammermusikreihe des RSO Wien ermöglicht die RSO-Mitglieder und ihre Instrumente aus nächster Nähe zu erleben.
6. November 2026:
Aus nächster Nähe – RSO Kammermusik: "Vertrieben, aber nicht vergessen"
Im November werden Werke von vertriebenen Komponisten erklingen, darunter das 5. Streichquartett von Joseph Horovitz zu dessen 100. Geburtstag. Einen kleinen Gastauftritt hat auch ein Instrument, das im Symphonieorchester nur selten zu hören ist: die Mandoline.
Programm:
Hans Gál: Partita für Mandoline und Klavier (1935)
Tondokument: Joseph Horovitz spricht über die Hintergründe zu seinem fünften Streichquartett, präsentiert von Peter Kislinger.
Joseph Horovitz: Streichquartett Nr. 5 (1969)
Erich Wolfgang Korngold: Klavierquintett in E Dur, Op. 15 (1920)
Mitwirkende:
Łucja Madziar Violine
Manon Stankovski-Samano Violine
Raphael Handschuh Viola, Mandoline
Katharina Steininger Violoncello
David Hausknecht Klavier
20. Jänner 2027:
Aus nächster Nähe – RSO Kammermusik: "Radiobrass 2.0"
In eine gänzlich andere Klangwelt nehmen uns die brillanten Blechklänge von Radiobrass mit. Mit im Gepäck ist auch Musik von Werner Pirchner, einem Komponisten, der durch seine Ö1-Signations für immer mit dem RSO verbunden sein wird.
Programm:
Werke von u.a. Werner Pirchner, Anton Bruckner, Jan Koetsier
Mitwirkende:
Blechbläser des ORF RSO Wien
24. Februar 2027:
Aus nächster Nähe – RSO Kammermusik: "Besessen nach Motiven"
Ein intensives Klaviertrio-Programm widmet sich Komponist:innen, die berühmt für ihren motivbezogenen Schreibstil sind, unter ihnen der legendäre György Kurtág, der 2026 ebenfalls seinen 100. Geburtstag feiert.
Programm:
Johannes Maria Staud Vier Miniaturen aus "Für Bálint András Varga: Zehn Miniaturen für Klaviertrio" (2007)
Galina Ustwolskaja Duett für Violine und Klavier (1964)
György Kurtág Varga Bálint Ligaturája für Klaviertrio (2007)
Solo-Miniaturen von György Kurtág, Dmitri Schostakowitch, Galina Ustwolskaja
Dmitri Schostakowitsch Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8 (1925)
Mitwirkende:
Marianna Oczkowska Violine
Hannah Amann Violoncello
Jaime Wolfson Klavier
27. April 2027:
Aus nächster Nähe – RSO Kammermusik: "Cello Cuvée 2.0"
Nach dem höchst erfolgreichen Konzert der Cello-Gruppe im Dezember 2023 findet diese Konstellation eine Neuauflage: "Cello Cuvée 2.0"!
Programm:
Werke von u.a. Henry Purcell, Johann Strauss, David Popper, Richard Wagner, Florian Reithner, Tomasz Skweres
Mitwirkende:
Hannah Amann Violoncello
Raffael Dolezal Violoncello
Solveig Nordmeyer Violoncello
Marta Kordykiewicz Violoncello
Johannes Kubitschek Violoncello
Till-Georg Schüssler Violoncello
Katharina Steininger Violoncello
Anna Tonini-Bossi Violoncello
Andrii Vorontsov Violoncello
Ort
Das Funkhaus Wien, auch Funkhaus Argentinierstraße oder Radiokulturhaus bezeichnet, ist das Sendegebäude des ORF in Wien und das älteste Funkhaus in Österreich. Es befindet sich im 4. Gemeindebezirk Wieden in der Argentinierstraße 30a
Einrichtungen
Im Funkhaus Wien befindet sich das ORF-Landesstudio, das sowohl Radio Wien, das ORF-Regional-Programm des Hörfunks für Wien als auch Wien Heute auf ORF 2 ausstrahlt. Außerdem wird vom Funkhaus Wien auch der Sendebetrieb des österreichweiten Kultursenders Ö1 und der Jugendsender FM4 abgewickelt. Bis 1996 war das Gebäude Standort für die Popwelle Ö3 und beherbergte bis 1982 das Landesstudio Burgenland und bis 2001 auch Radio Niederösterreich, von dem nur noch ein Schnittplatz im Gebäude erhalten ist.
Weiters sind im Gebäude die Studios für Radio 1476 untergebracht, welcher bis Ende 2008 auf Mittelwelle ausgestrahlt wurde. Das Funkhaus ist auch Heimstätte des Radio-Symphonieorchester Wien sowie des 1997 wiedereröffneten Radiokulturhauses, wo Konzerte stattfinden und auch aufgezeichnet werden. Neben dem Sendegebäude befindet sich das von Ö1 betriebene RadioCafe.
Geschichte
Eine Gedenktafel am Eingang des Wiener Funkhauses erinnert an österreichische Rundfunkpioniere
Das Gebäude in der Argentinierstraße wurde in den Jahren 1935–1939 als Radiokulturhaus unter Einbeziehung von älterer Bausubstanz nach den Plänen von Clemens Holzmeister und unter Mitarbeit von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger im Auftrag des Vorgängers des ORF, der RAVAG errichtet. Erwähnenswert an dem Bau ist der Umstand, dass keines der Tonstudios oder der beiden Sendesäle eine rechtwinkelige Form hat, sondern zur Verbesserung der Akustik ungleichseitige Vierecke als Grundriss aufweisen. Der mehrstöckige Bau, der im hinteren Teil die Tonstudios situiert hat, grenzt an den Park des Theresianums.
Im Jänner und Februar des Jahres 1945 wurde das Gebäude bombardiert und trug im hinteren Gebäudeteil große Schäden davon. Am 6. April 1945 wurde die letzte Sendung des Reichssenders Wien übertragen. Nachdem auch der Sender Bisamberg von der abziehenden SS gesprengt wurde, konnte trotz beginnenden Wiederaufbaus der Sendebetrieb nicht gleich nach Kriegsende begonnen werden. Das Funkhaus lag in der sowjetischen Besetzungszone, es wurde aber kein Besatzungssender eingerichtet. Es wurde am Dach ein erster provisorischer Sendemast errichtet, der vorerst nur eine Sendeleistung von 30 Watt aufwies, aber bis Anfang 1946 auf 10 kW erweitert werden konnte. Es wurde über Mittelwelle und auch über Kurzwelle ausgestrahlt.
1979–1983 kam ein Erweiterungsbau nach den Plänen von Gustav Peichl hinzu.
Im Juni 1988 wurde der weltweit dritte volldigitalisierte Regieplatz nach der BBC und dem WDR in Betrieb genommen.
Seit 1999 steht das Funkhaus Wien unter Denkmalschutz.
Termine November 2026
Termine Jänner 2027
Termine Februar 2027
Termine April 2027
Wien, Orf-Radiokulturhaus Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Argentinierstraße 30a
1040 Wien
Österreich
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