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TONKÜNSTLER-ORCHESTER: Debussy/Ravel/Mahler - Wiener Singverein . Fabien Gabel
28.09.2026 | 19:30 | Festspielhaus St.pölten
Es war einmal – und plötzlich öffnet sich ein Tor zu einer Welt voller Mythen, Schatten und verführerischer Klänge. Dieses Programm lockt in ein fernes Wunderland zwischen Märchen, Abgrund und schillernder Fantasie.
Märchen, Sagen und musikalische Erzählungen verbinden sich zu einem fein gesponnenen Klangbogen, wenn Chefdirigent Fabien Gabel französischen Impressionismus und Fin-de-Siècle-Stimmung aufeinandertreffen lässt. Ausgehend von der schwebenden Sinnlichkeit aus Claude Debussys Pelléas et Mélisande öffnet sich ein Raum voller Andeutungen und flüchtiger Stimmungen. Maurice Ravels Shéhérazade führt weiter in eine Traumwelt, in der Fernweh und Fantasie ineinanderfließen. Den Abschluss bildet Gustav Mahlers frühe Kantate Das klagende Lied: ein düsteres Märchen von verstörender Intensität, in dem sich bereits die ganze emotionale Wucht des späteren Schaffens
des Komponisten ankündigt.
Seit mehr als 150 Jahren beweist der Wiener Singverein, dass Amateur:innen Musik auf höchstem Niveau machen können, und zählt damit zu den renommiertesten Konzertchören der Welt. Fabien Gabel ist seit der Saison 2025/2026 Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich. Er ist bekannt für seine vielseitige Programmgestaltung und erfüllt regelmäßig Engagements bei internationalen Spitzenorchestern.
BESETZUNG:
Elsa Benoit: Sopran
Sasha Cooke: Mezzosopran
Maximilian Schmitt: Tenor
Wiener Singverein: Chor
Fabien Gabel: Dirigent
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Programm
Claude Debussy:
Pelléas et Mélisande Konzertsuite (Bearbeitung: Alain Altinoglu)
Maurice Ravel:
Shéhérazade für Sopransolo und Orchester
Gustav Mahler:
Das klagende Lied für Soli, gemischten Chor und Orchester (Fassung 1899 in 2 Sätzen)
Ort
Das Festspielhaus St. Pölten ist einer der markantesten Theaterbauten zeitgenössischer Architektur in Österreich und hat sich in seinem 16-jährigen Bestehen zu einem führenden Spielort mit einer der größten Bühnen für Tanz- und Musik im Dialog zwischen Tradition und Moderne entwickelt. Als saisonal spielendes Mehrspartenhaus präsentiert das Festspielhaus St. Pölten Tanzproduktionen von zeitgenössischem Ballett bis zur internationalen Kreation, Konzerte von Klassik bis Jazz und World, Jugendformate, und ab der Spielzeit 2013 auch wieder Kammermusik. Der Spielplan umfasst Veranstaltungen bestehend aus Gastspielen, Koproduktionen und Artist Residencies. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1997 ist das Festspielhaus St. Pölten ständige Residenz des Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, das mit seinem Konzertzyklus eine der wesentlichen Programmsäulen im Festspielhaus darstellt. Ergänzt wird das klassische Musikprogramm durch internationale Orchesterkonzerte.
Im Bereich der Kulturvermittlung nimmt das Festspielhaus St. Pölten seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Ziel, das Festspielhaus als offenen Ort für kreativen Austausch zu etablieren, wird dieser partizipatorische Bereich in der Programmatik und der Planung verstärkt berücksichtigt.
Das internationale Programm aus Tanzproduktionen, Konzerten, Musiktheater und Kulturvermittlungsaktivitäten steht für die Öffnung und Dialogfähigkeit des Hauses für und mit etablierten und neuen Publikumsschichten, für eine tiefe Verwurzelung in der Region sowie für eine starke künstlerische Positionierung im internationalen Kulturbetrieb. Das Festspielhaus St. Pölten ist weder Repertoirehaus noch Festival, sondern eine Spielstätte neuen Zuschnitts mit Zeit und Raum für die Kunst, ein zukunftsweisendes Modell kontinuierlicher und gesellschaftlich verantwortungsvoller Kulturarbeit.
Termine September 2026
TONKÜNSTLER-ORCHESTER: Debussy/Ravel/Mahler - Wiener Singverein . Fabien Gabel
Sankt Pölten, Festspielhaus St.pölten
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Adresse: Kulturbezirk 2
3100 Sankt Pölten
Österreich
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