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Under the Surface: Kommissar Maigret
Under the Surface: Kommissar Maigret - "Die Aussage des Ministranten"
Markus Meyer rückt vier Ikonen des Ermittelns ins Rampenlicht seiner Lesereihe. In der zweiten Ausgabe folgen wir Kommissar Maigret in eine ruhige, französische Kleinstadt.
An einem bitterkalten, verschneiten Wintermorgen rennt ein kleiner Chorknabe in nackter Todesangst zur Polizei: Auf dem Weg zur Frühmesse ist er über die Leiche eines Mannes gestolpert, neben dem ein Messer im Schnee lag. Doch als die Beamten wenig später am Tatort eintreffen, ist der Tote spurlos verschwunden. Niemand im Viertel hat etwas gehört, und bald gilt der Junge als lügnerischer Fantast. Nur Kommissar Maigret glaubt ihm. Inmitten der eisigen Provinzatmosphäre beginnt er eine psychologische Spurensuche und seziert die bürgerlichen Fassaden der Nachbarschaft. Das Rätsel scheint unmöglich: Wie kann eine Leiche in wenigen Minuten mitten auf der Straße wie vom Erdboden verschlucken sein?
In dieser 1946 veröffentlichten Erzählung verlässt sich Maigret ganz auf seine Intuition und Menschenkenntnis. Autor Georges Simenon griff dabei auf eigene Kindheitserinnerungen zurück – er war in seiner Jugend in Lüttich selbst Chorknabe gewesen. Entstanden ist eine Geschichte von großer atmosphärischer Dichte, die heute unangefochten zu den großen Meistererzählungen des gesamten Maigret-Kanons zählt.
Ort
Das Funkhaus Wien, auch Funkhaus Argentinierstraße oder Radiokulturhaus bezeichnet, ist das Sendegebäude des ORF in Wien und das älteste Funkhaus in Österreich. Es befindet sich im 4. Gemeindebezirk Wieden in der Argentinierstraße 30a
Einrichtungen
Im Funkhaus Wien befindet sich das ORF-Landesstudio, das sowohl Radio Wien, das ORF-Regional-Programm des Hörfunks für Wien als auch Wien Heute auf ORF 2 ausstrahlt. Außerdem wird vom Funkhaus Wien auch der Sendebetrieb des österreichweiten Kultursenders Ö1 und der Jugendsender FM4 abgewickelt. Bis 1996 war das Gebäude Standort für die Popwelle Ö3 und beherbergte bis 1982 das Landesstudio Burgenland und bis 2001 auch Radio Niederösterreich, von dem nur noch ein Schnittplatz im Gebäude erhalten ist.
Weiters sind im Gebäude die Studios für Radio 1476 untergebracht, welcher bis Ende 2008 auf Mittelwelle ausgestrahlt wurde. Das Funkhaus ist auch Heimstätte des Radio-Symphonieorchester Wien sowie des 1997 wiedereröffneten Radiokulturhauses, wo Konzerte stattfinden und auch aufgezeichnet werden. Neben dem Sendegebäude befindet sich das von Ö1 betriebene RadioCafe.
Geschichte
Eine Gedenktafel am Eingang des Wiener Funkhauses erinnert an österreichische Rundfunkpioniere
Das Gebäude in der Argentinierstraße wurde in den Jahren 1935–1939 als Radiokulturhaus unter Einbeziehung von älterer Bausubstanz nach den Plänen von Clemens Holzmeister und unter Mitarbeit von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger im Auftrag des Vorgängers des ORF, der RAVAG errichtet. Erwähnenswert an dem Bau ist der Umstand, dass keines der Tonstudios oder der beiden Sendesäle eine rechtwinkelige Form hat, sondern zur Verbesserung der Akustik ungleichseitige Vierecke als Grundriss aufweisen. Der mehrstöckige Bau, der im hinteren Teil die Tonstudios situiert hat, grenzt an den Park des Theresianums.
Im Jänner und Februar des Jahres 1945 wurde das Gebäude bombardiert und trug im hinteren Gebäudeteil große Schäden davon. Am 6. April 1945 wurde die letzte Sendung des Reichssenders Wien übertragen. Nachdem auch der Sender Bisamberg von der abziehenden SS gesprengt wurde, konnte trotz beginnenden Wiederaufbaus der Sendebetrieb nicht gleich nach Kriegsende begonnen werden. Das Funkhaus lag in der sowjetischen Besetzungszone, es wurde aber kein Besatzungssender eingerichtet. Es wurde am Dach ein erster provisorischer Sendemast errichtet, der vorerst nur eine Sendeleistung von 30 Watt aufwies, aber bis Anfang 1946 auf 10 kW erweitert werden konnte. Es wurde über Mittelwelle und auch über Kurzwelle ausgestrahlt.
1979–1983 kam ein Erweiterungsbau nach den Plänen von Gustav Peichl hinzu.
Im Juni 1988 wurde der weltweit dritte volldigitalisierte Regieplatz nach der BBC und dem WDR in Betrieb genommen.
Seit 1999 steht das Funkhaus Wien unter Denkmalschutz.
Termine Dezember 2026
Wien, Orf-Radiokulturhaus Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Argentinierstraße 30a
1040 Wien
Österreich
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