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Under the surface: Pater Brown - `Das Verhängnis der Darnaways`
Under the surface: Pater Brown - "Das Verhängnis der Darnaways"
Vier legendäre Ermittlerfiguren, vier Sternstunden des klassischen Kriminalromans: In der Reihe präsentiert Burgschauspieler Markus Meyer diese Saison die berühmtesten Detektivinnen und Detektive der Literaturgeschichte in jeweils einer ihrer profiliertesten Erzählungen. Diesmal: Pater Brown
Auf dem düsteren Schloss der Adelsfamilie Darnaway scheint die Zeit stillzustehen. Laut einer alten Chronik liegt ein tödlicher Fluch auf dem Geschlecht: Jeder siebte Erbe sei verdammt, ein mörderisches Ende zu nehmen. Als der junge Lord aus den Kolonien zurückkehrt und die unheimliche Ähnlichkeit mit einem Ahnenporträt die Familie in lähmenden Aberglauben stürzt, ist Pater Brown als seelsorgerischer Beistand vor Ort. Er beobachtet schweigend aus dem Hintergrund. Als der Schlossherr schließlich in einem von innen verschlossenen Raum tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Doch während alle an das Wirken des Fluchs glauben, sucht der unscheinbare Priester nach den sehr realen, irdischen Abgründen des Falls.
Die 1925 verfasste Erzählung ist ein Paradebeispiel für G. K. Chestertons literarisches Meisterstück: das Spiel mit dem klassischen Schauerroman. Chesterton baut eine tiefdunkle Gruselatmosphäre um eine vermeintlich übernatürliche Tat auf, nur um den Aberglauben am Ende radikal zu demontieren. Pater Brown fungiert hier als unerschütterlicher Vertreter der Logik und beweist, dass das wahre Böse kein metaphysischer Fluch ist, sondern das Resultat eiskalter Berechnung. Da dieser außergewöhnliche Fall im Gegensatz zu vielen anderen Klassikern der Reihe nie verfilmt wurde, gilt er bis heute als weitgehend unentdecktes Juwel im Werk Chestertons.
Ort
Das Funkhaus Wien, auch Funkhaus Argentinierstraße oder Radiokulturhaus bezeichnet, ist das Sendegebäude des ORF in Wien und das älteste Funkhaus in Österreich. Es befindet sich im 4. Gemeindebezirk Wieden in der Argentinierstraße 30a
Einrichtungen
Im Funkhaus Wien befindet sich das ORF-Landesstudio, das sowohl Radio Wien, das ORF-Regional-Programm des Hörfunks für Wien als auch Wien Heute auf ORF 2 ausstrahlt. Außerdem wird vom Funkhaus Wien auch der Sendebetrieb des österreichweiten Kultursenders Ö1 und der Jugendsender FM4 abgewickelt. Bis 1996 war das Gebäude Standort für die Popwelle Ö3 und beherbergte bis 1982 das Landesstudio Burgenland und bis 2001 auch Radio Niederösterreich, von dem nur noch ein Schnittplatz im Gebäude erhalten ist.
Weiters sind im Gebäude die Studios für Radio 1476 untergebracht, welcher bis Ende 2008 auf Mittelwelle ausgestrahlt wurde. Das Funkhaus ist auch Heimstätte des Radio-Symphonieorchester Wien sowie des 1997 wiedereröffneten Radiokulturhauses, wo Konzerte stattfinden und auch aufgezeichnet werden. Neben dem Sendegebäude befindet sich das von Ö1 betriebene RadioCafe.
Geschichte
Eine Gedenktafel am Eingang des Wiener Funkhauses erinnert an österreichische Rundfunkpioniere
Das Gebäude in der Argentinierstraße wurde in den Jahren 1935–1939 als Radiokulturhaus unter Einbeziehung von älterer Bausubstanz nach den Plänen von Clemens Holzmeister und unter Mitarbeit von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger im Auftrag des Vorgängers des ORF, der RAVAG errichtet. Erwähnenswert an dem Bau ist der Umstand, dass keines der Tonstudios oder der beiden Sendesäle eine rechtwinkelige Form hat, sondern zur Verbesserung der Akustik ungleichseitige Vierecke als Grundriss aufweisen. Der mehrstöckige Bau, der im hinteren Teil die Tonstudios situiert hat, grenzt an den Park des Theresianums.
Im Jänner und Februar des Jahres 1945 wurde das Gebäude bombardiert und trug im hinteren Gebäudeteil große Schäden davon. Am 6. April 1945 wurde die letzte Sendung des Reichssenders Wien übertragen. Nachdem auch der Sender Bisamberg von der abziehenden SS gesprengt wurde, konnte trotz beginnenden Wiederaufbaus der Sendebetrieb nicht gleich nach Kriegsende begonnen werden. Das Funkhaus lag in der sowjetischen Besetzungszone, es wurde aber kein Besatzungssender eingerichtet. Es wurde am Dach ein erster provisorischer Sendemast errichtet, der vorerst nur eine Sendeleistung von 30 Watt aufwies, aber bis Anfang 1946 auf 10 kW erweitert werden konnte. Es wurde über Mittelwelle und auch über Kurzwelle ausgestrahlt.
1979–1983 kam ein Erweiterungsbau nach den Plänen von Gustav Peichl hinzu.
Im Juni 1988 wurde der weltweit dritte volldigitalisierte Regieplatz nach der BBC und dem WDR in Betrieb genommen.
Seit 1999 steht das Funkhaus Wien unter Denkmalschutz.
Termine Jänner 2027
Under the surface: Pater Brown - `Das Verhängnis der Darnaways`
Wien, Orf-Radiokulturhaus
Tickets TicketsWien, Orf-Radiokulturhaus Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Argentinierstraße 30a
1040 Wien
Österreich
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